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Institut für Materialprüfung Dr. Schellenberg

Spurrinnenbildung
 

Die zunehmende Beanspruchung der Straßen durch den Verkehr, insbesondere durch den Schwerlastverkehr, führt bei falschem Aufbau der Fahrbahn zu Spurrinnenbildung, mit den Folgen einer Verminderung des Fahrkomforts und Beeinträchtigung des baulichen Zustands. Des weiteren wird die Fahrsicherheit beeinträchtigt und hauptsächlich im innerstädtischen Bereich kommt es durch Spritzwasser nach Regenfällen zu Ärgernissen.


 

 

Ursachen für Spurrinnenbildung können z.B. sein:

  • Einbau von ungeeigneten Mischgutsorten in Verbindung mit
    • spurfahrendem Schwerverkehr
    • langsamfahrendem Schwerverkehr (in Steigungsstrecken)
    • häufigen Brems- und Beschleunigungsvorgängen sowie Standverkehr
      (in Kreuzungsbereichen)
    • intensiver Sonneneinstrahlung,
      z.B. Südhanglage
        
  • Überbauen von nicht standfesten Asphaltschichten bzw. nicht standfestem Unterbau.

Die Schadensursache wird mittels Querprofilaufnahme in Kombination von Bohrkernentnahmen und Materialuntersuchungen ermittelt.

In diesem Beispiel sind an den Verformungen alle Schichten einschließlich des ungebundenen Oberbaus (Frostschutzschicht) beteiligt.

 


 

Damit diese Bilder der
Vergangenheit angehören...

ist es notwendig die zum Einsatz kommenden Mischgutsorten vor der Bauausführung auf ihre Standfestigkeit, z.B. im Spurbildungsversuch zu prüfen.


Entnahme von Bohrkernen Durchmesser
300 mm zur Bestimmung der Verformungs- anfälligkeit einzelner Schichten des Straßenkörpers durch nachträgliche Prüfung mit dem Spurbildungsversuch.